Jugendpolitischer Sprecher der FDP Bundestagsfraktion

Meine Bilanz für Braunschweig

Als Braunschweiger Bundestagsabgeordneter habe ich mich in Berlin nicht nur um Themen wie die Jugendpolitik gekümmert, sondern mein Mandat selbstverständlich auch genutzt, um für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Braunschweig und unsere Region zu werben. Nach vier Jahren zeigt sich: Mein Einsatz hat sich an vielen Stellen gelohnt.

Fördersumme für Braunschweig verachtfacht

So hat sich die Fördersumme des Bundes für Projekte im Wirtschafts- und Forschungsbereich für Braunschweig im Vergleich zur Wahlperiode von 2005-2009 mehr als verachtfacht. Etliche innovative wie spannende neue Projekte konnten Fördergelder einwerben, zum Beispiel für die Material- oder Batterieforschung im Rahmen der Hightech-Strategie des Bundes, die vor allem auf die Entwicklung neuer Technologien für die Energiewende, Elektromobilität und Kommunikation abzielt.

Sanierung von "Hinter Aegidien" und des Landesmuseums gesichert

Aber nicht nur der Wirtschafts- und Forschungsstandort liegt mir am Herzen. Braunschweig beherbergt auch das älteste jüdische Museum der Welt „Hinter Aegidien“. Allerdings benötigte das Museum dringend Geld, um notwendige Sanierungsarbeiten, das Gebäude wurde immerhin im Jahre 1880 erbaut, vornehmen zu können. Ohne die Sanierung wäre nicht sichergestellt, dass die komplett erhaltene Hornburger Synagogeneinrichtung und die Sammlung jüdischer Handschriften auch in Zukunft den Braunschweiger Bürgern sowie Besuchern aus aller Welt zugänglich gemacht werden können. Dies wurde mit meiner Unterstützung nun erreicht. Der Bund wird sich an der Sanierung mit rund 50.000 Euro beteiligen.

Auch im Falle der Fassadensanierung des Landesmuseums am Burgplatz konnte ich mich mit Erfolg für unsere Stadt einsetzen. So fördert der Bund seit 2012 mit 300.000 Euro die notwendigen Sanierungsarbeiten am Braunschweigischen Landesmuseum. Im März 2012 wurde durch ein Gutachten bekannt, dass mehrere Bereiche der Fassade erhebliche Mängel aufweisen und dringender Handlungsbedarf besteht; es kam aus Sicherheitsgründen zu einer Absperrung. Diese Absperrung wird bald wieder der Vergangenheit angehören. Gäste wie Einwohner Braunschweigs werden bald wieder einen ungestörten Blick auf das Vieweg-Haus im Herzen der Stadt genießen können.

© Robert Linder

Klares Bekenntnis zur A 39 initiiert und Bahnhofsmodernisierungen vorangebracht

Auch für unsere Infrastruktur habe ich mich in Berlin mit Nachdruck eingesetzt. Denn Straßen und Schienen sind die Lebensadern unserer Wirtschaft und in einem Flächenland wie Niedersachsen ein unverzichtbarer Standortfaktor. Deshalb habe ich eine Erklärung der regionalen Abgeordneten von FDP und CDU initiiert, die die neue rot-grüne Landesregierung unmissverständlich auffordert, sich klar zum Ausbau der A 39 zu bekennen und dieses Projekt voranzutreiben, anstatt es mit immer neuen Anpassungswünschen, Nachforderungen gegenüber dem Bund und Kürzungen der landeseigenen Planungsmittel auf unverantwortliche Weise zu gefährden.

Darüber hinaus  habe ich mich gerade für Investitionen in die Schiene eingesetzt. In der Region sollen die Bahnhöfe in Seesen, Herzberg und Kreiensen barrierefrei ausgebaut werden.  Die Modernisierung der Bahnhöfe war schon seit längerem angezeigt. Deswegen hat es mich gefreut, dass die Gelder für den Einbau von je zwei neuen Aufzügen sowie der notwendigen Anhebung der Bahnsteige vom Bundesverkehrsministerium bereitgestellt werden.

Einsatz für Standorte der Bundesoffensive "Frühe Chancen" und des Programmes "Lernort Praxis" in Braunschweig erfolgreich

Nicht nur Wirtschaft, Technologie und Infrastruktur sind mir wichtig. Als Mitglied des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und jugendpolitischer Sprecher liegen mir selbstredend auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft am Herzen. So profitiert unsere Stadt unter anderem von dem Projekt „Offensive Frühe Chancen – Kitas für Spracherwerb und Integration“. Im Rahmen der Bundesoffensive werden insgesamt rund 4.000 Kindertageseinrichtungen zu Schwerpunkt-Kitas weiterentwickelt. Diese Modell-Kitas erhalten, dank einer finanziellen Unterstützung durch den Bund, die Möglichkeit, eine zusätzliche qualifizierte Fachkraft zur Sprachförderung einzustellen. Damit wird die individuelle sprachliche Entwicklung der Kinder auf der Grundlage wissenschaftlicher Konzepte gezielt unterstützt und die Sprachförderung als Querschnittsaufgabe im Betreuungsalltag verstärkt.

An das Programm Offensive Frühe Chancen knüpft das Bundesprogramm „Lernort Praxis“ an, dass das Ziel verfolgt, die praktischen Ausbildungsphasen in der Erzieherausbildung entscheidend zu verbessern. Hierfür stellt das Bundesfamilienministerium 8 Millionen Euro zur Verfügung. In Kindertageseinrichtungen sollen angehende Fachkräfte in der Praxis durch zusätzliche Praxismentoren besser auf ihre Aufgabe vorbereitet und die Kooperation zwischen Kindertagesstätten und Schule verbessert werden. In Braunschweig wird die AWO Fördermittel aus dem Programm erhalten.

Last but not least werbe ich, angesichts der zunehmenden Rolle, die die Neuen Medien in unserer Gesellschaft spielen, für mehr Medienkompetenz bei Eltern, Lehrern, Jugendlichen und Kindern. Gerade Kinder können meiner Meinung nach schon früh altersgerecht den Umgang mit Computern erlernen. Auf meine Initiative hin ist es gelungen, die Kindertagesstätten Ahrplatz in der Weststadt mit der Schlaumäuse-Lernsoftware von Microsoft auszustatten. Die Bildungsinitiative „Schlaumäuse - Kinder entdecken Sprache“ von Microsoft und weiteren Partnern unterstützt die frühkindliche Sprachförderung von 5- bis 7-jährigen Kindern. Die Lernsoftware wurde von Didaktikexperten mit wissenschaftlicher Begleitung der Universität Erfurt entwickelt. Die Kinder lernen anhand von animierten Figuren und Spielen, Buchstaben und Wörter auszusprechen und ihre Kenntnisse selbstständig kontinuierlich auszubauen.

Neben diesen konkreten Punkten hatten über 1.800 Besucher, im Rahmen von Besuchsfahrten, in den letzten vier Jahren die Möglichkeit, sich von meiner Arbeit in Berlin ein Bild zu machen und mich persönlich kennenzulernen.

Gerne möchte ich meine erfolgreiche Arbeit für unsere Stadt fortführen und für mehr Braunschweig in Berlin sorgen. Daher werbe ich um Ihre Stimme am 22. September 2013.

Ihr Florian Bernschneider